Allgemeine Geschäftsbedingungen Inselhaus Langeoog

I Vorbemerkung


1. Geltungsbereich
Der Schullandheimverein der Osningschule auf Langeoog e.V. mit der Internetseite www.inselhauslangeoog.de wird im Folgenden „Inselhaus Langeoog“ genannt. Alle Angebote, Verträge und Leistungen aufgrund von Buchungen unserer Kunden (nachfolgend „Kunden“) betreffend des Inselhauses Langeoog, Ostende 1, 26465 Langeoog unterliegen diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).

2. Kundenkreis
Kunden können sowohl Verbraucher als auch Unternehmer sein. Für Zwecke dieser AGB (i) ist ein „Verbraucher“ jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen, noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB) und (ii) ist ein „Unternehmer“ eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder
selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).


3. Vertragssprache
Die für den Vertragsschluss geltende Sprache ist deutsch.

 


II Generelle Bedingungen

1. Vertragsschluss
(1) Die Präsentation des Inselhauses Langeoog auf unserer Homepage, www.inselhauslangoog.de und/oder in weiteren (Print-)Medien stellt kein rechtlich bindendes Angebot unsererseits dar, sondern soll den Kunden lediglich unverbindlich informieren.
(2) Mit Übersendung / Übergabe des ausgefüllten und unterschriebenen Buchungsformulars an uns gibt der Kunde uns gegenüber einem verbindlichen Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab. Das Angebot gilt für 72 Stunden. Danach behalten wir uns vor das Zimmer anderweitig zu
vergeben.
(3) Ein Vertrag kommt erst durch Zugang unserer Buchungsbestätigung beim Kunden zustande.
(4) Abweichend von dem unter (2) und (3) Gesagten halten wir für Veranstalter von Gruppenreisen gesonderte Vertragsformulare vor: Mit Übersendung/Übergabe des ausgefüllten und unterschriebenen
Vertragsformulars an uns gibt der Kunde uns gegenüber ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab. Das Angebot gilt für 72 Stunden. Danach behalten wir uns vor das Zimmer anderweitig zu vergeben.
Ein Vertrag kommt erst durch Zugang des durch uns gegengezeichneten Vertrages beim Kunden zustande.


2. Vertragspartner
Der Vertrag kommt zustande mit uns, der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e.V.


3. (Begünstigte) Preise
(1) Es gelten die in unserem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses aktuellen Buchungsformular / Vertragsformular für das entsprechende Jahr angegebenen Preise. Diese schließen die gesetzliche Umsatzsteuer ein.
(2) Der Kunde kann anhand der Angaben im Buchungsformular / Vertragsformular selbst prüfen, ob und inwieweit unsere vergünstigten Preise in Anspruch genommen werden können.
(3) Der Kunde ist uns gegenüber – auf die im Buchungsformular / Vertragsformular bezeichnete Weise – zum Nachweis der Erfüllung der Bedingung(en) für die Inanspruchnahme der vergünstigten
Preise verpflichtet. Gelingt ihm dies nicht, ist er zur Entrichtung der regulären Preise verpflichtet.


4. Zahlungsarten/Zahlungsfristen
(1) Mit Zugang unserer Buchungsbestätigung / dem von uns gegengezeichneten Vertragsformular nebst Kostenaufstellung beim Kunden wird eine Anzahlung in Höhe von 50 % des Gesamtpreises für die Unterkunft fällig und wir benennen dem Kunden unsere Bankverbindung.
(2) Der Restbetrag muss bis spätestens 10 Tage vor der Anreise auf unserem Konto eingegangen sein.
(3) Bei Abschluss des Vertrages weniger als 10 Tage vor dem Anreisetag ist der Gesamtbetrag sofort mit Erhalt der Buchungsbestätigung / dem gegengezeichneten Vertragsformular nebst Kostenaufstellung fällig.
(4) Die Zahlung erfolgt per Vorkasse (Überweisung). Für diese Zahlungsart fallen mit Ausnahme der ggf. bei der Bank des Kunden entstehenden Überweisungskosten keine zusätzlichen Kosten für den Kunden an.
(5) Eine Zahlung vor Ort ist nicht möglich.


5. Gewährleistungsrecht
Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.


6. Kein Widerrufsrecht
Ein Widerrufsrecht steht auch unseren Kunden, die Verbraucher sind, nicht zu, § 312 g Abs. 2 Nr. 9 BGB.


7. Rücktritt/Nichtinanspruchnahme der Leistung
(1) Wir räumen dem Kunden ein jederzeitiges Rücktrittsrecht bis zum Beginn des Aufenthaltes ein.
(2) Die Rücktrittserklärung bedarf der Textform. Maßgeblich ist der Zeitpunkt ihres Zugangs bei uns.
(3) Tritt der Kunde vom Vertrag zurück, sind wir berechtigt, eine Entschädigung zu verlangen, welche wir entweder konkret berechnen oder pauschal geltend machen können. Die Entschädigungspauschale beträgt:

  • Bis 14 Tage nach Buchung ist keine Entschädigungspauschale zu entrichten (kostenlose Stornierung möglich)

  • Ab Tag 15 nach Buchung bis 15 Tage vor Anreise 25% des in der Buchungsbestätigung für die Unterbringung ausgewiesenen Preises,

  • ab dem 14. Tag vor der Anreise 75 % des in der Buchungsbestätigung für die Unterbringung ausgewiesenen Preises.

(4) Dem Kunden steht der Nachweis frei, dass uns kein Schaden oder dass der uns entstandene Schaden niedriger ist, als die geforderte Entschädigungspauschale.
(5) Sofern wir die Entschädigung konkret berechnen, beträgt die Höhe der Entschädigung maximal die Höhe des vertraglich vereinbarten Preises für die von uns bereitzustellenden Zimmer / Appartements sowie zu erbringenden Leistungen unter Abzug des Wertes der von uns ersparten Aufwendungen
sowie dessen, was wir durch anderweitige Verwendungen unserer Leistungen
erwerben.
(6) Die vorstehenden Regelungen über die Entschädigung gelten entsprechend, wenn der Kunde das gebuchte Zimmer / Appartement und / oder die gebuchten Leistungen nicht in Anspruch nimmt, ohne uns dies rechtzeitig mitzuteilen.


8. Rücktritt von Seiten des Inselhauses Langeoog
(1) Wir sind zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt, insbesondere wenn:

  • höhere Gewalt oder andere von uns nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrages unmöglich machen,

  • die Anzahlung und / oder der Restbetrag auch nach Verstreichen einer von uns gesetzten Nachfrist nicht geleistet wird,

  • Zimmer / Appartements unter irreführender oder falscher Angabe wesentlicher Tatsachen, z.B. bzgl. des buchenden Kunden oder der (Mit-) Reisenden gebucht werden,

  • eine unbefugte Unter- oder Weitervermietung gemäß II. 9 Abs. 4 vorliegt,

  • eine vereinbarte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird (gilt nur bei Gruppenreisen).

(2) Außer im Falle unserer Kündigung wegen höherer Gewalt oder anderer, die Erfüllung des Vertrages unmöglich machender und weder von uns noch dem Kunden zu vertretender Umstände, sind wir beim Vorliegen der vorgenannten Rücktrittsgründe berechtigt, Entschädigungsansprüche in dem unter II. 10 dargestellten Umfang geltend zu machen.
(3) Machen wir eine Entschädigungspauschale geltend, steht dem Kunden der Nachweis frei, dass uns kein Schaden entstanden ist oder dass der uns entstandene Schaden niedriger ist, als die geforderte
Entschädigungspauschale.
(4) Sofern wir die Entschädigung konkret berechnen, beträgt die Höhe der Entschädigung maximal die Höhe des vertraglich vereinbarten Preises für die von uns bereitzustellenden Zimmer / Appartements sowie zu erbringenden
Leistungen unter Abzug des Wertes der von uns ersparten Aufwendungen sowie dessen, was wir durch anderweitige Verwendungen unserer Leistungen erwerben.
(5) Die Rücktrittserklärung bedarf der Textform. Maßgeblich ist der Zeitpunkt ihres Zugangs beim Kunden.


9. An- und Abreise, Untervermietung
(1) Der Kunde erwirbt keinen Anspruch auf die Bereitstellung bestimmter Zimmer bzw. Appartements, es sei denn, wir haben die Bereitstellung bestimmter Zimmer bzw. Appartements ausdrücklich bestätigt.
(2) Gebuchte Zimmer bzw. Appartements stehen dem Kunden ab 15:00 Uhr des vereinbarten Anreisetages zur Verfügung. Der Kunde hat keinen Anspruch auf frühere Bereitstellung.
(3) Am vereinbarten Abreisetag müssen die Zimmer bzw. Appartements bis 11:00 Uhr geräumt werden. Late Check-Out bzw. individuelle Absprachen vor Ort sind unter Umständen möglich.
(4) Die Unter- und Weitervermietung der überlassenen Zimmer / Appartements sowie deren Nutzung zu anderen als der Beherbergung dienenden Zwecken ist nur mit unserer vorherigen ausdrücklichen Zustimmung zulässig.


10. Druck/Speicherung/Zusendung der AGB/des Vertragstextes
(1) Der Kunde kann diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen jederzeit auf unserer Homepage www.inselhauslangeoog.de unter dem Menüpunkt „AGB“ abrufen und abspeichern bzw. ausdrucken.
(2) Fordert der Kunde bei uns die AGB an, legen wir diesem unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Textform) bei.


11. Anbieterkennzeichnung, ladungsfähige Anschrift
Unsere Kontaktdaten für Beanstandungen und sonstige Willenserklärungen sowie unsere ladungsfähige Anschrift lauten:


Inselhaus Langeoog Ost
Schullandheimverein der Osningschule auf Langeoog e.V.
Neue Straße 13 - 15
33605 Bielefeld
Tel.: 0521 55773380
moin@inselhauslangeoog.de
www.inselhauslangeoog.de


1. Vorsitzender: Hartmut Brünger
2. Vorsitzender: Christopher Hettlage
Vereinsregisternummer VR 1016
Bankverbindung: DE28 4786 0125 1508 7487 00 bei der Volksbank Bielefeld.
Steuernr. 305 / 5981 / 0092


12. Datenschutz
(1) Wir erheben und speichern die für die Geschäftsabwicklung notwendigen Daten des Kunden. Bei der Verarbeitung der personenbezogenen Daten des Kunden beachten wir die gesetzlichen Bestimmungen. Nähere Einzelheiten ergeben sich aus unseren „Datenschutzerklärungen“, die Sie unter www.inselhauslangeoog.de/datenschutz einsehen können.
(2) Der Kunde erhält auf Anforderung jederzeit Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten.


13. Weitere Bestimmungen
(1) Sollte(n) eine oder mehrere Regelung(en) dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, so bleibt der Vertrag im Übrigen jedoch wirksam. Die unwirksame Regelung wird durch die gesetzliche
Bestimmung ersetzt.
(2) Es gilt deutsches Recht. Diese Rechtswahl gilt nur insoweit, als dass dadurch nicht zwingende anwendbare Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Kunde, der Verbraucher ist, zum Zeitpunkt seines Vertragsangebotes seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen werden.
(3) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die unter folgendem Link zu finden ist: http://ec.europa.eu/consumers/odr/
Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

 

III Besondere Bedingungen

1. Künftige Geschäfte, Kunden-AGB
(1) Gegenüber Kunden, die Unternehmer sind, gelten diese AGB auch für künftige Geschäfte, auch wenn wir darauf künftig nicht noch einmal gesondert hinweisen.
(2) Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, auch wenn wir ihrer Geltung im Einzelfall nicht gesondert widersprechen. Selbst wenn wir auf ein Schreiben Bezug nehmen, dass Geschäftsbedingungen des Kunden oder eines Dritten enthält oder auf solche verweist, liegt darin kein
Einverständnis mit der Geltung jener Geschäftsbedingungen.


2. Haftung
Auf Schadensersatz haften wir auch gegenüber Kunden, die Unternehmer sind, nach den gesetzlichen Bestimmungen ohne Einschränkung, wenn diese

1. auf der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit beruhen und sie durch eine vorsätzliche oder fahrlässige Pflichtverletzung von uns, unserer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht worden sind oder
2. auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von uns, unserer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen oder
3. auf dem Produkthaftungsgesetz beruhen oder
4. wir ein Beschaffungsrisiko oder eine Garantie übernommen haben und deshalb haften.


Beruht ein Schaden nur auf fahrlässiger, aber nicht grob fahrlässiger Verletzung einer vertragswesentlichen Pflicht (Kardinalpflicht) von uns, unserer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen, ohne dass gleichzeitig ein Anspruch aufgrund der vorstehenden Bestimmungen zu a. bis d. besteht, haften wir ebenfalls auf Schadensersatz, jedoch der Höhe nach beschränkt auf den typischerweise entstehenden und vorhersehbaren Schaden. Vertragswesentliche Pflichten (Kardinalpflichten) im vorstehenden Sinne sind solche Pflichten, auf deren ordnungsgemäße Erfüllung der Kunde vertraut und auch vertrauen darf, weil sie den Vertrag prägen.  Darüber hinaus haften wir, soweit Schadensersatzansprüche durch eine Haftpflichtversicherung gedeckt sind. Es bleibt bei der gesetzlichen Beweislastverteilung. Weitergehende Schadensersatzansprüche gegen uns, unsere gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen sind ausgeschlossen, gleich auf welchem
Rechtsgrund sie beruhen.


3. Verjährung von Mängelansprüchen
Rechte und Ansprüche von Kunden, die Unternehmer sind, verjähren in einem Jahr, es sei denn, der Mangel beruht auf einer vorsätzlichen Pflichtverletzung von uns, unserer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen oder es handelt sich um Schadensersatzansprüche. In diesen Fällen gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
Es bleibt bei den gesetzlichen Bestimmungen über die Hemmung, Ablaufhemmung und über den Neubeginn der Verjährung.


4. Gerichtsstand
Der Gerichtsstand befindet sich jeweils an unserem Sitz, sofern der Unternehmerkunde Kaufmann ist oder die übrigen Voraussetzungen einer Gerichtsstandsvereinbarung gemäß § 38 ZPO erfüllt sind.
Wir sind stets auch berechtigt, den Unternehmerkunden an seinem allgemeinen Gerichtsstand in Anspruch zu nehmen.


5. Anzuwendendes Recht
Gegenüber Kunden, die Unternehmer sind, findet auf das Vertragsverhältnis stets deutsches Recht wie unter zwei Vertragspartnern, die ihren Sitz in Deutschland haben, Anwendung.